Einmal Arbeit und zurück

25 07 2007

So, grade dachte ich mir: “schreib doch mal wieder”. Und nu? Jo, jetzt schreib ich mal wieder :) . Aber leider über Stres, Unbehagen, Unwohlsein und Frust. Aber es sind Themen und sie verlangen gerade das ich ihnen ein paar ausformulierten Zeilen gönne.

Das ganze kommt nämlich so zustande, das ich zurzeit an einem Software-Projekt für einen Bekannt arbeite (wie ihr vielleicht schon merkt, bin ich nicht gewillt jetzt noch auf Namen oder Details einzugehen) . Die völlig unrealistische geplante Zeit von zwei Wochen und das ich alles alleine machen muss mich hat zunächste nicht abgeschreckt. Ich freute mich darüber, endlich mal wieder etwas sinnvolles zutun (ich gehöre zu der Fraktion “niemals gelangweilt, weil zu viel im Kopf um langeweile entstehen zu lassen”, aber die Werke und Phänomene sind meist nicht dafür geadacht der Welt einen Vorteil zu erbringen). Bis die ersten Erkenntnisse kamen… und sie kamen nicht allein… und plötzlich schien sich alles irgendwie so zu wenden als wenn es nicht wollte das es vorwärts ging.

Okay, ich glaube ich muss an dieser Stelle tatsächlich etwas sachlicher werden. Zu anfang sah ich ein schon (auf dem ersten Blick) größtenteils ausprogrammiertes Gebilde. Bis ich(viel zu spät) ein wenig genauer hinguckte ud feststellte, dass DAS was da war, nur am Rande dem ähnelte, was zu erschaffen war. Ich fing an zu stutzen. Meine erste Reaktionen galten der Schadensbekämpfung. Ich überlegte was eigentlich alles verlangt wurde und was ich alles mit dem schon “fast fertigen” Projekt getan werden musste. Ich stellte mit ernüchterung fest das es wohl schneller ginge von neuen anzufangen. Der erste Frust machte sich breit, legte sich aber schnell wieder, da ich tatsächlich voran kam.

Die Zeit verging und leider noch zählbar viele geschriebene Zeilen erreichten den Bildschirm. Wohl wahr, sie funktionierten auch. Nur ging es zu langsam voran. Erneuter Frust. Dann folgten schöne entspannte Tage auf einem Festival meiner Wahl, nicht weit entfernt von meiner Heimatstadt, in der ich lebe (bei namen, das wundervolle Hurricane). wieder zuhause angekommen ging es weiter. Die deadline rückte näher, viele neue Zeilen erreichten den Zustand den sie erreichen sollten. Es war tatsächlich schon erkennbar was-wie-wann passieren sollte. Aber es wurde und wurde nicht fertig, was zu frust führte. Was wiederum zu erschöpfung führt und so nahm ich mir mal einen halben Tag, mal einen ganzen Tag, mal länger auszeit… mein Kopf streikte und rauchte.

Dann die scheinbare Erlösung. Trotz des überschrittenen “Todes-Linien” Datum und Erklärungen meinerseits über den miswollen weiter zu arbeiten, da es einfach zu langsam voran ging, betrat ein neues “so gut wie fertiges!” dings den Raum. Optsch keine Augenweide, aber vielleicht hält es ja was es verspricht. Ja, das geht und oh, wie schön bunt hier. Motiviert ging es wieder an die ersten Veränderungen. Demotiviert ging es heraus. Es scheint schon fast, als wenn gutes (oder zumindest übersichtliches lesbareres) Mangelware wäre. Kaum eine Regel wurde eingehalten. Insgesamt sah es eher nach genauso hastig zusammen geklatscht aus, wie ein Dr. Oetti Muffin ohne Teig. (oh, wie vergleiche. Erinnerungen an die 6. Klasse) bichts was zusammengehört ist an einem Ort. Nichts befindet sich da wo man es vermutet. Teile sind so oft vorhanden das man mühe hat herauszufinden nach welchem man grade sucht.

Insgesamt habe ich wohl viel gelernt. Nicht das was ich lernen wollte, aber einige Dinge die ich trotzdem nicht vergessen sollte. Naivität ist zwaroft ein Geschenk, aber kann zur falschen Zeit sehr schnellzu frust führen. Morgen darf ich mich ein weiteres mal rechtfertigen warum und wieso nicht das passiert ist was passieren hätte sollen.

Wünscht mir glück :)

gute nacht.



ein Gedankengang

14 07 2007

Huch, schon wieder ist es passiert. unkommunizieren… mensch, das wollt ich doch hinter mir lassen, aber was tun wenn man nicht weiß was man sagen will? Da gibts sowas wie smalltalk, aber das ist glaube ich nicht so meine welt. “hey, wie gehts dir? was machst du so? schön :) und sonst? aha, ja das kenn ich…” will irgendwie nicht so recht klappen. Dann noch das problem mit den Mundwinkeln. ich muss mich tatsächlich anstrengen (auch wenn ich mich freue) sie nach oben zu bewegen. merkwürdiges Phänomen. Früher ging das ganz einfach. Einfach an was schönes gedacht und schon waren sie am richtigen ort. tjoa, üben üben üben… sonst elte ich bald als miesepeter ^^. freak? ich? hehe, wenn schon oberfreak ;) . Sonst, joa…. derzeit ist mein Lieblingslied My Hero von den wunderbaren Foo Fighters. (aus irgendeinem Grund muss ich bei denen immer an gutes Gebiss denken… liegt glaube ich am Video zu Best of You). und deins?